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Aus Kindern werden Leute

Inzwischen wird Herr Künzig von seinem ehemaligen Schüler überragt…

Vor kurzem hatten wir Besuch von einem ehemaligen Schüler: Nicolas Krüll hat seine Grundschulzeit bei uns an der Monte verbracht, bevor er mit seiner Familie nach Röthenbach gezogen und dort ans Gymnasium gewechselt ist. Dieses Jahr hat er sein Abi bestanden und dachte sich, er will mal gucken, wie sich seine alte Schule seitdem entwickelt hat. Über diesen Besuch haben wir uns riesig gefreut!

Genau wie sein Lehrer Guido Künzig hatte auch Nicolas 2010 an der Monte angefangen: „Ich erinner mich nur an die guten Sachen hier! Zum einen an Herrn Künzig natürlich, er war immer ein cooler Lehrer. Und an die Materialien, die „Hierarchie der Zahlen“ zum Beispiel, dadurch hab ich ein gutes Zahlenverständnis erlernt und Mathe war eigentlich immer mein bestes Fach, auch jetzt beim Abi.“
Nach der Grundschulzeit war es der Wunsch von Nicolas und seiner Familie, ans Gymnasium zu wechseln. Die Umstellung war für Nicolas anfangs schwer, aber vor allem mithilfe seiner Eltern hat er´s geschafft. Und hat sogar eine Auszeichnung bekommen: Für seine Seminararbeit im Fach Wirtschaft hat er beim Wettbewerb „Jugend wirtschaftet“ den 1. Platz des Klaus-Hildbrand-Preises abgeräumt.

Jetzt nach dem Abi absolviert er ein soziales Jahr bei der „Stiftung Sozialidee“ in Nürnberg, die benachteiligte Menschen unterstützt: „Ich hab eine Familie, die immer für mich da war, gute Freunde; das Schicksal war mir immer sehr wohlgesonnen. Ich denke, dass mein Standard wie ich lebe überdurchschnittlich in jeglicher Hinsicht ist. Und da möchte ich etwas zurückgeben.“ Beeindruckend, wie reflektiert Nicolas das sieht!
Für seinen ehemaligen Lehrer war der Besuch ein Highlight: „Das ist jetzt mein 13. Jahr an der Schule und noch kann ich mich an alle Schülerinnen und Schüler erinnern. Und es erfüllt uns als Monte mit Stolz, wenn wir merken, unsere Schüler gehen ihren Weg auch an anderen Schulen. Sie haben ja bei uns gelernt, wer sie sind und was sie können.“

Auch Nicolas war es wichtig, zu erzählen, dass er es geschafft hat, obwohl damals einige Menschen skeptisch waren: „In der Montessori-Schule lernt man anders, aber nicht schlechter!“

Wir sagen Danke für die Blumen und wünschen ihm weiterhin alles Gute!

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