Praktisches Lernen und nachhaltiger Anbau: Erfolgreicher Zaunbau sichert künftige Erträge
Ein grüner Daumen allein reicht nicht immer aus – manchmal braucht es handfestes Geschick und eine stabile Begrenzung. Um die Ernte vor hungrigen Besuchern aus dem Wald zu bewahren, hat die Ackerbaugruppe der Montessori Schule Büchenbach in einem viertägigen Projekt das schuleigene Grundstück eingezäunt. Ein Bericht über Vermessung, Teamwork und die Vorfreude auf eine erfolgreiche Saison, in der das Gemüse dort bleibt, wo es wachsen soll.
Der Entschluss für die bauliche Maßnahme am Ackergrundstück der Montessori Schule Büchenbach reifte nach den Erfahrungen des vergangenen Schuljahres. Trotz intensiver Pflege fiel die Ernte geringer aus als erhofft. Die Ursache war schnell gefunden: Heimische Wildtiere wie Hasen und Rehe nutzten die offene Fläche regelmäßig als Futterquelle und fraßen einen erheblichen Teil der Salate und Gemüsepflanzen ab.
Um den Ertrag für die kommende Saison zu sichern, startete die Ackerbaugruppe vor Beginn der neuen Aussaat ein umfangreiches Bauprojekt. In einem ersten Schritt wurde das Grundstück präzise vermessen, um die exakten Grenzpunkte für die Einfriedung festzulegen. Anschließend brachten die Beteiligten in definierten Abständen stabile Pfähle in den Boden ein, die als Basis für den hohen, engmaschigen Zaun dienen.
Besonders hervorzuheben ist der nachhaltige Ansatz bei der Gestaltung des Zugangs: Für die flexible Zufahrt zum Gelände wurden Bauzäune vom aktuellen Neubau der Montessori Schule Büchenbach organisiert und umfunktioniert. Diese Lösung ermöglicht nicht nur den Schülern einen einfachen Zugang, sondern erlaubt es auch, den Acker bei Bedarf mit Fahrzeugen für Anlieferungen zu befahren.
Insgesamt investierte die Gruppe vier Vormittage in das Projekt. Neben dem handwerklichen Ergebnis stand der Lernprozess im Vordergrund: Von der Vermessungstechnik bis hin zur stabilen Montage des Zaungeflechts konnten wertvolle praktische Erfahrungen gesammelt werden. Eine unverzichtbare Unterstützung war dabei Albert, der das Projekt mit seinem fachlichen Wissen begleitete und anleitete. Dank dieser gemeinschaftlichen Leistung blickt die Montessori Schule nun zuversichtlich auf eine ertragreiche Ackersaison.
Weitere Informationen:
Christine Pfahler und Christine Wolf
E-Mail: christine.wolf@montessori-roth-schwabach.de
Dieses Projekt wird gefördert und ermöglicht durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus). Mit dem BULEplus unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Projekte, die Vorbildcharakter haben und Impulse für ländliche Regionen in ganz Deutschland geben.

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