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Mo-Fr 8:00 - 9:00

Mo-Fr 12:00 - 13:30

Mittelstufe

Unterricht in der Mittelstufe

Das Leitprinzip des Unterrichts in der Mittelstufe ist weiterhin die Kosmische Erziehung. Diese bedeutet bei Maria Montessori die „Vermittlung eines Gesamteindrucks des Großen und Ganzen. Die Zusammenhänge des Universums werden aufgezeigt.“ Sie gilt für das 6 bis 12-jährige Kind.

In den Mittelstufenklassen findet der tägliche Unterricht im Rahmen der Freiarbeit von 8.00 Uhr bis 12.50 Uhr statt. Ausgehend von Montessoris Konzept der „Kosmischen Erziehung“ deckt diese Arbeitszeit fächerverbindend alle klassischen Schulfächer ab. Freiarbeit bedeutet eigene Entscheidungen zu treffen, individuellen Lernfortschritt zu ermöglichen und größere Selbstverantwortung zu lernen.

Der Leitgedanke in dieser Entwicklungsstufe ist: Hilf mir, mich selbst zu finden! Die unterstützenden Faktoren sind hierbei:

  • Das Praktikum
  • Die Schülerfirma
  • Das GoingOut
  • Die SweepStory
  • Die Religionsprojekte

Durch das einwöchige Praktikum erhalten die SchülerInnen erste Einblicke in die Berufswelt. Sie erproben ihre Fähigkeiten und gleichen ihre Interessen und Vorstellungen mit der Wirklichkeit ab. In der Schülerfirma erfahren die SchülerInnen über handwerkliche Tätigkeiten die Wechselwirkung von Theorie und Praxis. Sie machen dadurch authentische Erfahrungen. Experten von umliegenden Handwerksbetrieben unterstützen sie dabei. Beim GoingOut verlassen die SchülerInnen zur eigenen Recherche und Vertiefung ihrer Arbeit während des Schultages das Schulgelände. Das GoingOut findet stets von den SchülerInnen vorgeplant, in Absprache mit den Pädagogen und einer klaren Zielvereinbarung statt. Bei der SweepStory sowie den Religionsprojekten arbeiten die SchülerInnen der Jahrgangsstufen 5 bis 10 zusammen an geschichtlichen und religiösen Themen innerhalb eines vereinbarten zeitlichen Rahmens. Hierbei können die jüngeren SchülerInnen von den Erfahrungen der älteren SchülerInnen lernen und die älteren ihre Fähigkeiten im Anleiten und Führen von Lern- und Arbeitsprozessen vertiefen.

Der Pädagoge

Die erzieherische Hilfe des Pädagogen besteht darin, den SchülerInnen Wege aufzuzeigen, selbstständig und sinnvoll tätig zu sein, sich selbst zu vervollkommnen und Begeisterung zu wecken.

Die Rahmenbedingungen

Unsere Rahmenbedingungen festigen die SchülerInnen darin sich selbst zu organisieren, ihre Lernprozesse zu planen und zu dokumentieren. Sie unterstützen die SchülerInnen bei der Entwicklung sozialer Kompetenzen. Durch tägliche Darbietungen der Pädagogen und den frei wählbaren Zugriff auf die vielfältigen Materialien in der vorbereiteten Umgebung des Klassenraums werden die Unterrichtsinhalte vermittelt und vertieft. Die Mischung von zwei Jahrgängen ermöglicht in vielfältiger Weise das Lernen mit – und voneinander. Nur für den Sportunterricht verlassen die SchülerInnen ihren gewohnten Klassenverband. Für spezielle Projekte, wie der SweepStory und den Religionsprojekten findet sogar eine Mischung von 6 Jahrgängen statt.

Beobachtung und Rückmeldung

Jede Lerngruppe wird von einer Lehrkraft und eine pädagogischen Fachkraft betreut. Sie begleiten die SchülerInnen vertrauensvoll in ihrem Lernprozess und legen Wert auf genaue Beobachtung und Dokumentation. So erhalten die SchülerInnen ohne Notendruck detaillierte Rückmeldungen zu ihren Leistungen und zu ihrem Lernstand passende Angebote. Zum Halbjahr führen die Pädagogen mit den SchülerInnen und deren Eltern gemeinsam ein Gespräch in dem umfassend über den Lern- und Entwicklungsstand gesprochen wird. Dabei werden die SchülerInnen intensiv ins Gespräch eingebunden und formulieren daraus resultierende Ziele. Zum Schuljahresende erhalten die SchülerInnen ein ausführliches Wortgutachten über ihren Lern- und Entwicklungsstand sowie über die erworbenen Kompetenzen.

Schulleben

Neben der Arbeit in der Lerngruppe haben die SchülerInnen auch viele weitere Gelegenheiten ihre Fähigkeiten zu entdecken z.B. beim Kochduell, Theater- und Museumsbesuchen, Ausflügen in die Natur und den jährlich stattfindenden Schullandheimaufenthalten, die von den Schülern selbst organisiert werden. Aktionen zur Sozialen Erziehung und Persönlichkeitsbildung gehören ebenso zu unserem Schulleben wie regelmäßige Feste und Feiern.

Der Montessori-Bildungsweg