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Montessorischule Büchenbach feiert zehnjähriges Jubiläum. Lob für das Engagement von Jutta Schwab und Pia Lips

Büchenbach (HK) Schon ihre Gründung war ein Glanzstück bürgerschaftlichen Engagements. Ihr steiler Aufwärtstrend aber ist echt berauschend. Die "kühne Idee", wie Büchenbachs Bürgermeister Helmut Bauz meinte, "eine Schule aus dem Nichts zu erschaffen", hat sich blendend entwickelt.

Blumen als Dankeschön gibt es für die Pädagogen, Elternvertreter und Verwaltungsmitarbeiter der Montessorischule Büchenbach. | Foto: Foto: Schmitt
Blumen als Dankeschön gibt es für die Pädagogen, Elternvertreter und Verwaltungsmitarbeiter der Montessorischule Büchenbach. | Foto: Foto: Schmitt

Am vergangenen Freitag hat die Montessorischule Büchenbach ihr zehnjähriges Jubiläum gefeiert. Dabei sind Jutta Schwab und Pia Lips als Motoren zur Gründung des Trägervereins und des Starts der Schule hervorgehoben worden. "Das hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, was hier entstanden ist." Helmut Bauz demonstrierte bei seinem Grußwort echte Faszination über den Weg, den die Montessorischule seit dem ersten Schuljahr zurückgelegt hat. Aus einer Grundschullerngruppe mit 22 Kindern und vier Mitarbeitern sind bis heute annähernd 200 Schüler in vier Grundschul- und fünf Lerngruppen der Sekundarstufe geworden. Unterrichtet werden sie von 41 Lehrern, Erziehern und Sozialpädagogen. Drei Verwaltungsmitarbeiter kümmern sich um die Administration der Privatschule, die zwar vom Freistaat gefördert wird, aber sowohl die pädagogische Leistung als auch einen bedeutenden Teil ihrer Finanzen ausschließlich mittels eigener Anstrengung erarbeitet.

Das Credo dort: "Die Talente der Kinder zu erkennen und optimal zu fördern." Geleitet von dem Grundsatz der italienischen Ärztin Maria Montessori: "Hilf mir, es selbst zu tun." Montessoris ab 1907 entwickelte Pädagogik beruht auf dem Bild des Kindes als "Baumeister seines Selbst" und verwendet deshalb erstmals die Form des offenen Unterrichts und der Freiarbeit. Die Lehrer sollen das Kind beobachten, um den Lernprozess dann mit geeigneten didaktischen Techniken optimal zu fördern. Die Schule in Büchenbach ist eine von rund 40000 Montessori-Bildungseinrichtungen weltweit.

Schulleiterin Margit Schüller bezeichnete Jutta Schwab als "mutige Pionierin, die andere Eltern ansteckte und mitriss". Pia Lips sei die zweite Pionierin gewesen, wie Helmut Bauz betonte. Sie hat den katholischen Herz-Jesu-Kindergarten in Büchenbach nach Montessorigrundsätzen geführt und schon ab 2001 den Gedanken einer eigenen Montessorischule in Büchenbach entwickelt. In Jutta Schwab hat sie dann eine Partnerin gefunden, die sich von der Größe dieser Aufgabe nicht abschrecken ließ. "Mit Mut Zuversicht, Motivation, Einsatzwillen und ungeheuerer Anstrengung hat sie Mitstreiter gesucht und dieses Projekt umgesetzt", beschrieb Lips das Engagements Schwabs. "Gemeinsam mit vielen Eltern ist es zu einer Erfolgsgeschichte geworden", erklärte Pia Lips. Als erste Wegbereiter feierten auch die Gründungsmitglieder Sabine Busch, Katharina Ostrowski und Ralf Achtnicht mit.

"Wir sehen Vielfalt als Stärke und haben diese Schule deshalb von Anfang an unterstützt", erklärte Landrat Herbert Eckstein und bezeichnete die Montessorischule als "Trendsetter für einen ganzheitlichen Ansatz und wichtigen Teil der Bildungslandschaft im Landkreis Roth". Montessoripädagogik sei ein hervorragender Ansatz, Kinder bestmöglich zu fördern, zeigte sich Eckstein überzeugt und appellierte an Vereinsmitglieder und Pädagogen, "ihren Enthusiasmus zu behalten, sich durchzukämpfen". Bürgermeister Helmut Bauz sah es als "absoluten Glücksfall" an, dass der Montessoriverein im Mai 2007 an seine Tür geklopft habe. Schließlich hatte die Gemeinde ein großes Schulhaus. "Durch den Abzug der Hauptschule drohten damals leere Klassenzimmer", rief Bauz ins Gedächtnis. Hans Raithel gratulierte als stellvertretender Bürgermeister Roths und lobte die Lernatmosphäre. "Hier haben Kinder die Möglichkeiten, sich frei und offen zu entfalten", so der SPD-Kommunalpolitiker.

Zu Gast waren bei der Feier in der Büchenbacher Turnhalle auch Vertreter der Geldinstitute. Das Sparkassen-Vorstandsmitglied Daniela Heil und Büchenbachs Filialleiterin Antonia Weglöhner sowie Erwin Grassl, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Roth-Schwabach, waren nicht mit leeren Händen gekommen. Jeweils 500 Euro gingen per symbolische Schecks an die Schule. Sonja Steinberg, Rektorin der staatlichen Grundschule im selben Gebäude, und Mitglieder der Elternvertretung waren ebenfalls unter den Gratulanten. Steinberg hatte ein Apfelbäumchen als Geschenk mitgebracht. Die Eltern aus dem gesamten Landkreis und der Stadt Schwabach bekannten sich zur Schule. "Hier wird eine tolle Pädagogik geleistet, zu der wir unsere Kinder gerne bringen."

Robert Schmitt

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